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Spaß am Flughafen
Nachdem der Emotionale Abschied am Flughafen endlich geschafft war ging’s ab in den Flieger und erstmal nach vorne schauen anstatt nach hinten. In Frankfurt begann der Reisespaß dann so richtig. Als wir für den Flug nach Habana einchecken wollten wurden wir erst einmal aus der Reihe gezogen und nach unseren Rückflugtickets gefragt ohne die man in Kuba nicht einreisen darf und darum von Condor auch gar nicht erst mitgenommen wird. Wir erklärten den Leuten wir seien Studenten die dort ein halbes Jahr bleiben wollen, aber da wir auch noch kein Studentenvisum für diese Zeit haben wurde das auch nicht akzeptiert. Nachdem ...
Samstag
Versuchen seit 2 Tagen eine Telefonkarte aufzutreiben aber irgendwie macht sich das schlecht hier in Kuba denn jedes Mal wenn wir fragen heißt es nur: „Gibt’s grad nicht mehr“. Willkommen im Kommunismus! Nun denn, halt nicht! Nochmal an dem selben Platz wie gestern abgechillt und ne Polizistin beobachtet die nichts besseres zu tun hatte als immer rum zu pfeifen wenn Kinder ihre Hände in den nahe gelegenen Brunnen gesteckt haben. LOL! Danach in nem ziemlich herunter gekommenen Restaurant für 16CUC gegessen. Hab das Gefühl wir wurden mal wieder verarscht und der Preis hätte eigentlich Peso sein sollen! Verdammt! Danach wenigstens zum ersten mal ausgenutzt ...
Minderheitenfrage Tuerkei
Die Tuerkei als ein homogenes Gebilde zu beschreiben ist unmoeglich. Es leben einfach die unterschiedlichsten Gruppierungen, Ethnien, Bildungsschichten hier. Umso erstaunlicher ist, dass es Papatuerk gelungen ist die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bekommen. Seine genial wie einleuchtende Idee bestand darin eine Einheit unter den Menschen zu schaffen, indem er auf (vermeindlich) gemeinsame historische Wurzeln zurueckgriff. Die vor ueber tausend Jahren eingewanderten Turkvoelker aus ...
Zu Gast bei Freunden
Die letzte Woche in der Tuerkei sollte noch einmal ganz besondere Schmankerl bereithalten. Der Reihe nach. Mein Schwesterherz trifft in nicht allzu ferner Zukunft in Damaskus ein. Es bleibt also noch genau so viel Zeit um gerade ein Ziel anzusteuern, bevor ich das grenznahe Gaziantep als Sprungbrett nach Syrien nutze. Meine Wahl faellt auf die Gegend um den Nemrut Dagi im Herzen von Zentralanatolien, dem ...
Wunderland
Hinein ins unendliche Zentralland der Tuerkei. Sobald man die Passstrassen ueber den Taurus ueberwunden hat, fasziniert die gaehnende Leere des Raumes. Langgezogene Bergmassive und weite Hochtaeler ziehen sich bis zum Horizont. Kahle Huegelkuppen wechseln sich ab mit extensiv bewirtschafteten Ebenen. Vereinzelte Siedlungen entlang der zur Aussenwelt verbindenden Fernstrassen wirken wie Nadeln in einem Heuhaufen. Die Landstriche versetzen mich in den Glauben einer vergessen Welt fernab ...
Seemannsgarn
“Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist fein..” Seit dem Beginn meiner Reise sehne ich mich nach der erfrischenden Lake. Obwohl ich vor Antritt des Toerns nicht nur pure Vorfreude verspuere. Ich erinnere mich an einen Tagesausflug in den Gewaessern um Alanya in einer kleinen Nussschale bei meinem ersten Tuerkeibesuch. Waehrend Julia und mein Vater den Wellenritt sichtlich genossen, fuehlte sich mein Koerper ...
Im Reich der Tiere
Was tritt in Massen auf, hat kein Benehmen und ist ausgesprochen haesslich? Richtig: Touristen am unteren Ende der Nahrungskette. Mit forschreitender Reisedauer und zunehmender Annaeherung an die Kueste steigt die Wahrscheinlichkeit lebenden Exemplaren in freier Wildbahn zu begegnen. Die im suedlichen Aegaeisraum am haeufigsten anzutrefende Art ist in England beheimatet. Die periodische Standortverlegung dient nach neusten Erkenntnissen der Wissenschaftler gerade bei jungen Individuen der Balz ...
Monopoly auf dem Volksfest
Obwohl ich doch nur einen Tag in Assos verbracht habe, fuehle ich mich mehr als erholt und bin startklar fuer neue Abenteuer und neuen Unfug. Das Fruehstueck ist beim “Old Bridge Hotel” inklusive und so geniesse ich das erste mal ein typisches “Türk Kahvaltı” (tuerkisches Fr.). Gestaerkt koennen die zwei naechsten Ziele in Angriff genommen werden: Die Ruinenstaedte Pergamon und Ephesos. Ungluecklicherweise bleibt mir nichts ...
Die Touristen stuermen den Schuetzengraben
“Heee, ab in den Sueden. Der Sonne hinterher, ey jo, was geht?” Frei nach dieser Philosophie folge ich dem Ruf Helios’ nach Çanakkale. Die Stadt befindet sich auf der asiatischen Seite der Dardanellen, der neben dem Bosburus (wir erinnern uns an die dort liegende Stadt:) zweiten Meerenge, die Schwarzes Meer (Karadeniz) und Mittelmeer (Akdeniz) verbindet. Die Lage ist strategisch bedeutsam und erlangte in ferner Vergangenheit ...
Merhaba Turkiye!
Ich komme doch tatsaechlich in Rueckstand mit dem Schreiben. Immer das selbe mit diesem lahmarschigen Micha. Zumal ich mir ja durchaus bewusst bin, dass die Erinnerungen an vergangene Ereignisse mit dem Hereinbrechen von frischen verblassen. Mein Vorteil liegt zumindest darin, noch stetig Tagebuch zu fuehren. Neben meiner Kamera voll mit Bildern ist es ohne Untertreibung mein wichtigstes Reiseutensil!
Blaetter ich also am Beginn der Woche vier ...
Zwischen Idylle und Nervenzusammenbruch
Diese bloeden Leute, die alles und jeden uebers Ohr hauen muessen. Ist man einmal zu fahrlaessig, muss man eben in die Lehrgeldkasse einzahlen. Ich befinde mich gerade auf dem Weg von Pristina nach Skopje. Das verlaeuft alles auch ziemlich reibungslos und so treffe ich gegen fuenf Uhr am Omnibusbahnhof ein. Mein Pech an diesem Tag besteht darin, dass die Mazedonier heute Feiertag haben und dementsprechend ...
Balkan´s Best!
Das war mit Sicherheit eine meiner unerholsamsten Zugfahrten in meinem Leben. Wie schon im letzten Bericht angedeutet buchte ich eine Nachttour nach Belgrad in der Hoffnung Geld fuer Uebernachtung zu sparen und trotzdem ein wenig Schlaf zu bekommen. Das die Praxis dann aber doch so anders aussieht...Die Metallica-Fans waren etwa nach 2 Standen vom Gegroehle eingeschlafen oder bereits ausgestiegen, da setzt sich ein aelteres Paearchen ...











